Loading...

DIE WELT VON DEGENESIS

Die Kulturen, die die Menschen prägen, lassen sich sieben Gebieten zuordnen und sind – zumindest in Europa größtenteils – bestimmt durch die Primermaterie, die die Kometen beim Eshaton mit auf die Erde brachten. So kann man die Symbole, die einer Kultur zugeordnet sind, bei den Burnsüchtigen auf der Brust sehen. In Sporenfäden erblüht das sogenannte Stigma und versucht, sich weiter in der Umgebung zu verbreiten.

Kultsymbol-Borca

BORCA

Das ehemalige Mitteleuropa mit Deutschland, den Beneluxstaaten und der ehemaligen Schweiz ist nach dem Eshaton zu Borca geworden. Diese Region wird durch einen tektonischen Riss, den Sichelschlag, in der Mitte geteilt. Dieser ist nur über die Passagen der Hellvetiker überquerbar.

Der westliche Teil Borcas ist eine Wüste voll Roststaub, die von zivilisierten Kulten und deren Siedlungsgebieten beherrscht wird. Justitian und Domstadt in Westborca sind die jeweiligen Hauptstädte der Richter und Wiedertäufer.

Der östliche Teil Borcas, der an Pollen grenzt, wird von dichten Nadelwäldern bedeckt, unter denen die Überreste des Urvolkes liegen. Borca ist der einzige Landstrich, in dem die Fäulnis, der Wald aus mutiertem Pilz, sich nicht ausbreiten konnte. Dies ist dem Kult der Spitalier zu verdanken, der zusammen mit den Richtern über das Protektorat herrscht.

FRANKA

Franka wird bis auf Teile im Westen und an der nördlichen Atlantik-Küste von sporenverseuchten Sumpfgebiet beherrscht. Hier kämpfen die Menschen der Résistance an der Seite des Spitals um ihre versunkene Vergangenheit. An der Atlantikküste haben die Wiedertäufer das Sagen, seitdem sie den Pheromantenkönig Ganaress vernichtet haben. Das Inland von Franka ist fast komplett von den Pheromanten beherrscht, Insektenschwärme ziehen durch die Sümpfe und menschliche Drohnen laufen geistlos ihren neuen Herrschern nach. Alte Städte sind versunken oder überwuchert. Handelszentren gibt es wenige, Toulon am Mittelmeer wird vor allem durch die Neolibyer kontrolliert.

Die Menschen Frankas sind vielfältig, von den Britoni im Norden, die mit Jet-Skis aus Walrossjagd gehen und streng ihre Gesetze durchsetzen, über die vergnügungssüchtigen Touloni an der Südküste, bis hin zu einer geheimnisvollen Druiden-Sippe in den Wäldern, die eine Menschmaschine mit Namen Cernunnos verehrt.

PURGARE

Das Land, das früher Italien war, ist in zwei Hälften geteilt: der östliche Teil ist fruchtbares Land, in dem die Wiedertäufer großen Einfluss besitzen. Dort reihen sich die Stammsitze alter und ehrbarer Familien geradezu aneinander. Der Boden im östlichen Purgare wird von den Asketen der Wiedertäufer bewirtschaftet. Die reiche Ernte ernährt mitunter die großen Heere der Täufer.

Der westliche Teil Purgares ist das wahrhaftige Reich des Demiurgen. Asche aus dem Sichelschlag macht das Land unfruchtbar, überall sind die Ausläufer der Fäulnis zu erkennen. Insekten plagen Westpurgare und die sogenannten Filamente der absonderlichen Psychokineten spannen sich zwischen den verdorrten Überresten der Vegetation und den Ruinen des Urvolkes.

BALKHAN

Der wilde und ungezähmte Balkhan ist das Land, in dem die Voivoden um Macht und Einfluss kämpfen. Er wird durchzogen von Schluchten und unwirtlichem Fels. Die Dushani, die Psychonauten in dieser Region, formen die Gebirge und Täler mit unwirklichen Klängen, oft hat man das Gefühl, als läge ein Wispern in der Luft und manchmal ist es nicht nur der Wind.

Die meisten Kulte sind hier nicht besonders willkommen und die Africaner jagen im Balkhan gerne Sklaven oder Psychonauten zu ihrer Belustigung. In den tiefen Schluchten der Berge sind Bunkeranlagen mit dem Zeichen „RG“ eingegraben, Bleicher, blasse Gestalten, kommen hier meist im Schutz der Nacht an die Oberfläche und nehmen sich, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Schließlich waren sie zuerst hier, denn noch vor dem Eshaton haben ihre Götter die Bunkeranlagen betreten.

POLLEN

Pollen ist ein wildes Land. Von der Eisbarriere im Norden, wuchernden Sporenfeldern im Osten und unwirtliche Steppen geprägt, bringt es einen wilden und unverwüstlichen Schlag Mensch hervor. Das Spital kämpft im pollnischen Danzig gegen die Sporenfront. Auch die seltsamen Fraktalwälder sollen in Pollen ihren Ursprung haben. Chronisten sind fasziniert von ihnen, manche vermuten so etwas wie große biologische Rechner dahinter. Sippen finden hier kaum fruchtbaren Boden vor und sind Überlebenskünstler, viele von ihnen Nomaden. Das pollnische Burn ist viel wert, nicht nur hier, sondern auch im Westen.

HYBRISPANIA

Der südliche Teil Hybrispanias ist fest in den Händen der Africaner. In befestigten Städten leben sie in Frieden mit dem ansässigen Volk. Sie lassen jedoch keinen Zweifel daran, wer die Herren des Landes sind. Im Norden, in den Urwäldern, kämpfen sie mit den Guererros um die Freiheit des Landes. Doch den rebellischen Sipplingen hat bisher nur die Hilfe der absonderlichen Prägnoktiker eine völlige Niederlage gegen die africanischen Geißler erspart. Das Burn, das hier geerntet werden kann, lässt die Guerreros für kurze Momente einen Blick auf die Zukunft erhaschen. Sie sind mittlerweile hartgesottene Kämpfer und Spezialisten im Konflikt gegen die africanischen Besatzer, mit dem Ziel, ihr Land zu befreien.

AFRICA

Der afrikanische Kontinent blüht. Der Händler-Kult der Neolybier nutzt weiße Sklaven, um das Land aufzubauen. Die Neolybier besitzen die Macht und das Geld, um Manufakturen, Straßen und Häfen anzulegen. Auch Kunst und Kultur werden von ihnen hoch geschätzt. Im subtropischen Klima gedeiht Africa Jahrhunderte nach der Katastrophe, während Europa ist ein Ort ist, aus dem man die Errungenschaften des Urvolkes und Sklaven holt. Der Psychovorengürtel aus primer-veränderter Flora im Süden wächst allerdings unaufhörlich. Allein der Kult der Anubier weiß damit umzugehen. Jeder Versuch, die Psychovoren zu vernichten, scheint sie nur zu immer schnellerem Wachstum anzuregen.

MEHR ZU DEN KULTUREN

Die obigen Zusammenfassungen sind nur erste Einblicke in die umfassende und detailreiche Welt von DEGENESIS. Um noch mehr zu den unterschiedlichen Kulturen zu erfahren, lohnt auf jeden Fall auch ein Blick auf die Homepage: DEGENESIS – KULTUREN